27. Februar 2013

Inkajacke die zweite

Vorgestern hatte ich die Inkajacke versucht anzuschlagen, musste jedoch feststellen, dass das Rowan Garn andauernd riss und das Gestrick zu dick wird, also ungeeignet für diese Jacke ist. Außerdem gefiel mir die Musterwolle in hell nicht.

Also bin ich gestern nach der Arbeit in ein Wollgeschäft gefahren, weil ich mir eigentlich Shetlandwolle kaufen wollte. Nach ausführlicher und geduldiger Beratung durch die Verkäuferin wurde mir klar, dass ich lieber mit Isager Wolle stricken sollte, damit die Festigkeit des Gestrickten und der Fall der Jacke entsprechend schön wird.
Ich habe mich für diese Garnkombination entschieden:

Das alte Hochlandgarn und Alpaca hatte ich bereits früher verstrickt. Allerdings hat Marianne Isager eine neue Bezugsquelle und beide Garne sind neu für mich.

Ein gutes Stückchen habe ich schon gestrickt, denn ich bin sehr neugierig, wie es aussehen wird. Ich habe nach der Fair Isle Methode gestrickt und nicht so, wie in der Anleitung angegeben. Das bedeutet, ich habe den Steek über 10 Maschen gestrickt von Beginn an im zweifarbigen Perlmuster und ich habe die Fäden verwebt, damit auf der Rückseite keine langen Spannfäden entstehen.
Mich befallen immer wieder Zweifel, was die Farbkombi anbetrifft, aber das stricken mit zwei Farben geht mir besser von der Hand, als ich dachte. Ich lasse beide Farben über den linken Zeigefinger laufen und es fühlt sich an, als ob ich noch niemals etwas anderes getan habe. Die Musterrapports über 32 Maschen kann ich mir auch gut merken, das hatte ich ja bereits beim Lacestricken ausgiebig geübt.


1 Kommentar:

  1. Wahnsinn! Das sieht ja ziemlich kompliziert aus. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit der Jacke weitergeht.
    LG
    Bine

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